Diese Woche wollen wir euch Carsten Weddig mit einem Interview vorstellen, in dem er
über sich, die Weddig&Keutel AG, seinem kostenlosen Landingpage Template und über einige Tipps zum Thema SEO und Webdesign spricht 🙂

1. Hallo Carsten! Danke, dass du dir die Zeit genommen hast einige Fragen zu beantworten!
Erst einmal zu deiner Person. Wer bist du, was machst du und wie kamst du auf die Idee im Online Bereich zu arbeiten?

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Hallo und vielen Dank für die Interviewanfrage. Mein Name ist Carsten Weddig und ich bin 32 Jahre alt.
Schon als Kleinkind fühlte ich mich zum Thema Computer hingezogen und bastelte mir später, zu den Anfangszeiten des Internets, meine erste Website selbst.Dabei stolperte ich auf der Suche nach Besuchern recht schnell über die Suchmaschinenoptimierung, welche damals natürlich noch nicht so professionell aufgebaut war wie heute- allerdings auch nicht so viele Mitbewerber bot. 😉 Was soll ich sagen? Das Web hat mich seitdem nicht mehr losgelassen! So ist es kein Wunder, dass ich mich heute beruflich mit dem Internet und seinen verschiedensten Aufgabengebieten auseinandersetze. Privat bin ich natürlich aber auch ein absoluter Computer- und Multimedia-Fan.

2. Okay, dann kommen wir mal zur Weddig & Keutel AG. Was genau bietet ihr mit der Weddig & Keutel AG eigentlich an und wie kamst du darauf die AG zu gründen?

Die Idee mit der AG entstand eigentlich aus dem Wunsch heraus, endlich als Kapitalgesellschaft zu firmieren und da es viel weniger Hürden und Kosten bei einer AG-Gründung gibt als die meisten denken, stand der Idee eigentlich nichts im Weg. Also warum nicht eine AG anstelle der GmbH nehmen?

Die Weddig & Keutel AG versteht sich als Allround-Internetagentur und bietet ihren Kunden alle Dienstleistungen aus einer Hand an. So ist Webdesign und Programmierung genauso ein Thema wie Online Marketing oder klassisches Grafikdesign von z.B. Geschäftsunterlagen und die Abwicklung von entsprechenden Druck-Aufträgen. Wir richten uns auch nicht nur auf einen Kundenkreis aus, sondern bedienen neben kleinen und mittelständischen Unternehmen auch Werbeagenturen oder Onlinemarketer. Wichtig dabei ist nur immer möglichst nah am Kunden zu sein und seine Wünsche bestmöglich umzusetzen. Im Team arbeiten wir sehr eng zusammen und können auch kurzfristig Projekte umsetzen. Unser größtes Ziel ist natürlich, unsere Kunden zufrieden zu stellen. Gerade der Kontakt zu nicht internetaffinen Kunden bringt uns wertvolle Einblicke die nützlich für viele Projekte ist.

3. Was wollt ihr 2013 erreichen? Habt ihr irgendwelche Ziele? Oder seid ihr ganz zufrieden, so wie es jetzt läuft?

Wir sind momentan sehr zufrieden. Gerade die positiven Kundenmeinungen und die Weiterempfehlung bringen uns die meisten Anfragen. Auf einer positiven Einstellung uns gegenüber bauen wir dann natürlich auf, aber selbstverständlich wollen wir immer weiter vorwärts gehen. Das Web und die Technik drum herum bietet uns immer wieder neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Der schnelle Wandel im Netz und die zügige Anpassung unserer Kompetenzen sind dabei unsere größten Herausforderungen.
Deswegen werden wir natürlich auch in 2013 noch einen Zahn zulegen und neben einem hoffentlich weiter wachsenden Kundenstamm auch das ein oder andere eigene Projekt erfolgreich realisieren.

4. Kannst du Tipps im Bezug auf Webdesign und SEO geben?

Ich denke für den Benutzer und damit für Google wird es immer wichtiger neben guten Inhalten, diese auch so darzustellen, dass der User Gefallen daran findet und dadurch die Seite nicht vorschnell wieder verlässt. Die sogenannte User-Experience spielt bei Google eine immer wichtigere Rolle und genau da sollte ein gutes Design auch ansetzen, aber beim Webdesign kommt es für Google auch immer mehr darauf an was sich unter der Haube befindet. So ist es wichtig sauberen Code, strukturierte Daten und schnelle Ladezeiten zu bieten, um das Ranking positiv zu beeinflussen. Es gibt also viele verschiedene Teilaspekte die schon im Designprozess und in der Umsetzung einfließen müssen.

5. Welchen Einfluss hat Webdesign auf Mobile-SEO?

Dass der Anteil und damit der Einfluss der mobilen Suchen immer mehr zunimmt ist kein Geheimnis. Wer also seine Seite auch auf Mobile-Suchanfragen ausrichtet, muss dieses natürlich auch in der Darstellung der Webseite berücksichtigen. Dazu gibt es natürlich verschiedene Ansätze, die alle Vor- und Nachteile mit sich bringen. Den wohl zeitgemäßesten und technisch sinnigsten Ansatz bietet das so genannte Responsive Webdesign. Dieses bietet, simpel gesagt, eine jeweils angepasste Darstellung einer Seite für Desktop-PCs, Tablets und Smartphones über CSS bei gleich bleibendem HTML. Man hat also nur eine Seite die es zu pflegen gilt, die aber auf verschiedenen Devices unterschiedlich angezeigt wird. Mehr zum Thema Responsive haben wir auch unserem Blog unter https://weddig-keutel.de/blog/responsive-webdesign/ veröffentlicht.

6. Ihr habt ja letztens ein kostenloses Landingpage Template zum Download bereit gestellt. Erzähl doch mal was darüber.

Einige werden vielleicht den Marketing- und Suchmaschinenoptimierungs-Guru Karl Kratz kennen. Dieser nette Herr aus Berlin hat von uns ein Landingpage Design für seine Webseite www.landingpage-ebook.de bekommen und mit seinen wertvollen Informationen bestückt. Als wir gemerkt haben, dass nicht nur das Ebook, sondern auch die Landingpage an sich bei vielen Webmastern gut ankam, haben wir überlegt eine Version in vielen unterschiedlichen Farbthemen anzubieten – als kleines vorweihnachtliches Geschenk so zu sagen, da wir für Webmaster und kleinere Webseitenbetreiber schon öfter kostenlose Designs unter https://weddig-keutel.de/kostenlose-webdesign-vorlagen.html angeboten haben. Die Vorzüge des Templates können am einfachsten in diesem Blogpost https://weddig-keutel.de/blog/kostenloses-landing-page-template-zum-download/ nachgelesen werden. Wer darüber hinaus spezielle Anforderung an eine Landingpage hat kann sich gerne bei uns melden.

7. Bei der Gestaltung einer Landingpage gibt es ja verschiedene Wege, das Ziel zu erreichen. Daher die Frage: Wie ist für dich eine gute Landingpage aufgebaut beziehungsweise strukturiert und welche Elemente sollte sie enthalten?

Natürlich muss man prinzipiell sagen, dass es immer erst mal stark von der Sache abhängt die man mit der Landing Page promoten will, bzw. dem Ziel das man verfolgt. Eine Seite bei der das Ziel darin besteht, dass der Besucher “nur” einen Download-Button für ein Software-Tool oder etwa ein E-Book klickt, muss natürlich anders aufgebaut sein, als eine Seite bei der der User sich in einen Newsletter oder gar ein komplexeres Kontaktformular eintragen soll oder mehr-schrittige Abläufe durchgehen muss. Da sind Hemmschwellen und Erklärungsbedarf jeweils ganz unterschiedlich – und auch generell die Erfolgsaussichten. Häufig wird bei der Erwartungshaltung bezüglich einer Landingpage leider zu sehr über einen Kamm geschoren. Es gilt also, erst mal den Kern des Angebots heraus zu arbeiten und dem Benutzer so knapp, aber eindringlich wie möglich zu kommunizieren. Das ist immer eine Gradwanderung. Ist die Information zu oberflächlich und besteht eigentlich nur aus Marketing-Floskeln, baut das wenig Vertrauen oder Interesse beim Benutzer auf. Ist der Content zu reichhaltig und tiefgreifend, verpufft der “einfach mal schnell klicken” Effekt den man ja eigentlich mit einer Landingpage erzeugen möchte und die Absprungrate steigt in die Höhe. Unabhängig davon gibt es aber natürlich gewisse Basics die man beachten sollte. Wie erwähnt sollte eine gute Landingpage knapp und prägnant sein, nicht überfrachtet und dem Besucher direkt den Kern der Sache kommunizieren. Das schafft man am besten mit einer aussagekräftigen Hero-Grafik in Kombination mit einem großen, eindeutigen Claim und einem kurzen Info-Absatz. Je nach Projekt kann man hier aber z.B. auch mit einem Slider oder einem Video arbeiten. Bloß keine Scheuklappen! 😉 Außerdem muss natürlich ein äußerst auffälliger Call-to-Action vorhanden sein. Ist eine Landing Page etwas länger, kann (bzw. sollte) man den Call-to-Action auch wiederholen, um dem Benutzer bei annähernd jedem Scroll-Stand eine direkte Klickmöglichkeit zu bieten. Bekannt ist auch das oft benannte Above-the-Fold, also der Content der beim Seitenaufruf ohne Scrollen sichtbar ist. Die Ausgabegeräte wandeln sich zurzeitbekannter weise sehr. Während am Desktop-PC oder Laptop die Auflösungen mittlerweile oft so hoch sind, dass man meist quasi automatisch Above-the-Fold bleibt, gilt es vor allem bei Smartphones umzudenken. Bei einem Smartphone hilft es nichts Above-the-Fold zu sein, wenn der Benutzer erst umständlich heran zoomen muss, um etwas erkennen zu können und dann den Bildausschnitt nicht nur vertikal, sondern auch horizontal verschieben muss, um den gesamten Content erfassen zu können. Der Fokus verschiebt sich also immer mehr zum Einsatz vom zuvor erwähntenResponsive Webdesign, mit dem versucht wird den Content in einem angemessenen und sinnigen Rahmen an die Gegebenheiten eines Smartphones oder Tablets anzupassen. Vor allem bei einem Smartphone-Benutzer ist die Bereitschaft zum Scrollen wesentlich größer als am Desktop-PC – aber nur, wenn die Seite auch an seinen Device-Gegebenheiten angepasst ist

8. Hast du sonst noch irgendwelche Tipps für unsere wissbegierigen Leser?

Bei aller Suchmaschinenoptimierung und zahlreichen “Content is King” Tipps sollte man nicht vergessen, dass zu einer erfolgreichen Webseite auch ein gutes und durchdachtes Design gehört. Eine Homepage sollte immer als ein individuelles Gesamtwerk betrachtet werden. Denn nur wenn alle Komponenten zusammen harmonieren ist das Ziel wirklich erreicht. Bei jeder guten Webseite sollte das prinzipielle Design ansprechend und zielunterstützend sein – kein Selbstzweck. Weder vollgestopft mit unnötigem Eye-Candy, aber auch nicht mit der biederen, angestaubten Optik einer Frontpage-Vorlage. Ein Design muss so ansprechend und gleichzeitig zurückhaltend sein, dass es dem Benutzer Spaß bereitet es zu nutzen, ohne dass er sich dessen bewusst ist. Gleichzeitig muss es thematisch zum Projekt passen und sollte im Kontext nicht wie ein Fremdkörper wirken. Gerade für Webseiten die etwas zum Verkauf, Download oder was auch immer anbieten, ist die Conversion-Optimierung das A und O. Die Basis dafür ist auf jeden Fall ein optimiertes Webdesign, danach folgen dann die vielen anderen Punkte, die eine Seite populär machen.

9. Habe ich irgendetwas vergessen? Oder willst noch irgendwas loswerden?

Ich bedanke mich für das Interview und würde mir wünschen, dass ihr wieder so eine tolle Veranstaltung mit dem SEODAY in 2013 auf die Beine stellt, wie es euch bereits bei den letzten beiden Veranstaltungen gelungen ist. Und nicht zu vergessen wünsche ich allen Lesern ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2013.

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